Riester unter Druck - DER SPIEGEL
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Riester unter Druck

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Mit der Rentenpolitik von Arbeitsminister Walter Riester ist die SPD-Spitze äußerst unzufrieden. Das berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe. Im Parteipräsidium beklagten sich Ende März mehrere Spitzengenossen über widersprüchliche Aussagen Riesters zur künftigen privaten Zusatzvorsorge. Er habe mit seinen Überlegungen zu Rentenformel und Nettolohn-Definition die Rentner verunsichert, hieß es. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigte sich verärgert über öffentliche Aussagen seines Arbeitsministers. Er habe "einiges versucht, das abzustellen", klagte der SPD-Chef. Doch das sei "offenbar noch nicht gelungen".

Eine Ablösung Riesters schloß der Kanzler gleichwohl aus. Gerüchte um eine Ablösung Riesters machten zuletzt im vergangenen Herbst die Runde. Damals war auch die frühere EU-Kommissarin Monika Wulf-Mathies als Arbeitsministerin im Gespräch, die jedoch frühzeitig ablehnte. (DER SPIEGEL 15/2000, Panorama Deutschland)