Merz hilft Fischer
Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL meldet, unterstützt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion jüngste Pläne von Andrea Fischer zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Ähnlich wie die grüne Gesundheitsministerin - die dafür von Merz' Unionskollegen heftig gescholten wurde - spricht sich Friedrich Merz in einem Papier der parteiübergreifenden "Reformkommission Soziale Marktwirtschaft" dafür aus, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern abzuschaffen. Stattdessen schlägt er einen Kopfbeitrag pro versicherte Person vor. Dabei sei es notwendig, kinderreichen und bedürftigen Familien einen Ausgleich zu garantieren. Wie Ministerin Fischer fordert Merz, die Beiträge grundsätzlich vom Arbeitseinkommen abzukoppeln. Alternativ zum Kopfbeitrag könnte zur Berechnung das steuerpflichtige Gesamteinkommen herangezogen werden, also auch Zinsen, Pacht- und sonstige Vermögenserträge. (DER SPIEGEL 15/2000, Panorama Deutschland)