Börsenaufsicht BaFin untersucht Aktiengeschäfte - DER SPIEGEL
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Börsenaufsicht BaFin untersucht Aktiengeschäfte

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Bei der Entsorgung von Transformatoren im Dortmunder Hafen ist es laut Recherchen des Hamburger Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL schon viel früher als bislang bekannt zu PCB-Funden im Blut von Arbeitern gekommen. Im Jahr 2003 wurden bei einem Arbeiter "erhöhte Werte von PCB im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung" festgestellt. Die zuständige Berufsgenossenschaft ordnete an, dass bei fünf weiteren Mitarbeitern untersucht werden soll, "ob sie PCB im Körper aufgenommen haben". Die Ergebnisse dieser Untersuchungen holte sie jedoch nicht ein. Die staatliche Gewerbeaufsicht erfuhr zu dieser Zeit nichts von dem Vorfall. Damals gehörte die Sparte noch zum Industriekonzern ABB, der angibt, dazu keine Unterlagen mehr zu besitzen. Kurze Zeit später ging die Entsorgung von Transformatoren per Management-Buy-Out auf die Firma Envio über. Sie steht heute im Verdacht, Hunderte ihrer Arbeiter und deren Angehörige mit PCB vergiftet zu haben. Mittlerweile beschäftigt sich auch die Börsenaufsicht mit der Envio AG. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach "erheblichen Kursbewegungen im Frühjahr dieses Jahres" Untersuchungen eingeleitet. Man analysiere routinemäßig, "ob es Anhaltspunkte für Marktmanipulationen" gebe, erklärte eine BaFin-Sprecherin laut SPIEGEL.