CSU will Steuerentlastung ab 2012 von bis zu sieben Milliarden Euro - DER SPIEGEL
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CSU will Steuerentlastung ab 2012 von bis zu sieben Milliarden Euro

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wegen der wieder üppiger sprudelnden Steuereinnahmen schlägt die CSU Steuer senkungen im Umfang von sechs bis sieben Milliarden Euro schon zum 1. Januar 2012 vor. "Angesichts dieser Entwicklung kann es keine steuerpolitische Blockade geben", sagte Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon im Interview mit dem SPIEGEL. So will die CSU den gesamten Tarifverlauf zugunsten der Steuerzahler absenken. "Wir wollen die kalte Progression bekämpfen", sagte Fahrenschon. Damit soll verhindert werden, dass Arbeitnehmer auf Gehaltssteigerungen Steuern zahlen, die nur die Inflation ausgleichen. "Zu diesem Zweck haben wir vor, den gesamten Steuerverlauf entsprechend anzupassen. Das führt dann dazu, dass alle Steuersätze erst bei höherem Einkommen greifen", sagte Fahrenschon. Außerdem will die CSU eine Reihe von Pauschbeträgen erhöhen. "Der Arbeitnehmerpauschbetrag ist seit 2004 un verändert. Wir wollen ihn deshalb von 920 Euro auf etwas über 1000 Euro anheben", kündigte Fahrenschon an. Unter anderem sollen auch die bisher getrennten Förder tatbestände bei haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen zu einem einheitlichen Höchstbetrag zusammengefasst werden. Die Freibeträge für Menschen mit Behinderungen sollen ebenfalls steigen und der steuerliche Abzug von Kinderbetreuungskosten vereinfacht werden.