Pilzgifte in Brot und Babynahrung
Brot, Backwaren, Bier und andere getreidehaltige Nahrungsmittel sind unvertretbar hoch mit Schimmelpilzgiften belastet. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL schreibt, enthält selbst Babynahrung mitunter große Mengen so genannter Fusarientoxine. Das belegt ein Messprogramm der sächsischen Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen. 27 Proben "Getreidebeikost" für Kleinkinder wiesen demnach im Mittel 174 millionstel Gramm Deoxynivalenol (DON) pro Kilogramm des mutmaßlich das Immunsystem schädigenden Giftes auf. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU-Kommission rät Verbrauchern, nicht mehr als ein millionstel Gramm DON pro Kilogramm Körpergewicht und Tag zu sich zu nehmen. Auch in Baden-Württemberg wurde in einem "Sieben-Kornbrei" über 500 Mikrogramm DON pro Kilogramm gefunden. Nach Schätzungen der sächsischen Prüfer nehmen Erwachsene und Kleinkinder heute oft Mengen auf, die deutlich über den EU-Empfehlungen liegen. (DER SPIEGEL 16/2000, Panorama Deutschland)