EU-Kommission und klamme Staaten wollen die Mittel für den Rettungsschirm aufstocken - DER SPIEGEL
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EU-Kommission und klamme Staaten wollen die Mittel für den Rettungsschirm aufstocken

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Einer der wichtigsten Beamten der EU-Kommission plädiert nach Informationen des Hamburger Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL dafür, die Mittel des europäischen Rettungsschirms zu verdoppeln. Marco Buti, Generaldirektor von Währungskommissar Olli Rehn, habe diese Maßnahme kürzlich vor Spitzenbeamten aus den Finanzministerien der Euro-Länder vorgeschlagen. Nach der Logik des Rettungsschirms müssten dann auch der Beitrag der EU-Kommission von 60 Milliarden Euro und der Anteil des Internationalen Währungsfonds von 250 Milliarden Euro ebenfalls verdoppelt werden. Am Ende stünden damit 1,5 Billionen Euro zur Stabilisierung der Gemeinschaftswährung zur Verfügung. Anders ließen sich die Turbulenzen an den Märkten nicht eindämmen, rechtfertigt Buti seinen Vorschlag. Auch die in Finanznöten steckenden Länder Griechenland, Irland, Portugal und Spanien drängen darauf, die Mittel des Rettungsschirms merklich aufzustocken.