Neuer Filz-Vorwurf gegen nordrhein-westfälische SPD - DER SPIEGEL
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Neuer Filz-Vorwurf gegen nordrhein-westfälische SPD

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Ein interner Revisionsbericht der Düsseldorfer Messe bringt die nordrhein-westfälische SPD ins Zwielicht. Das Papier kommt nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL zu einem harten Urteil über die Werbeagentur Rempen & Partner, die sich seit 1997 um ein neues Logo und Werbemaßnahmen kümmert. So bescheinigen die Revisoren den Werbern etwa "geringes Messe-Know-how" und bemängeln "plagiierte Motivvorschläge".

Fast drei Millionen Mark hat die Messe für die Zusammenarbeit bezahlt. Die Agentur hatte ihren Auftrag erst nach "einer kontroversen Diskussion" in der Messegesellschaft (Revisionsbericht) bekommen, durchgesetzt hatte das demnach der damalige Messechef Hartmut Krebs, ein Vertrauter von Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD).

CDU-Fraktionschef Laurenz Meyer hat jetzt den Verdacht, dass Messegelder in die aufwendigen SPD-Wahlkämpfe bei der Europa- und der Kommunalwahl im vergangenen Jahr geflossen sein könnten, die von Rempen & Partner gestaltet wurden. (SPIEGEL 18/2000 - Panorama)