Hamburger Flughafen nach "Down Under"?
Der Hamburger Flughafen wird nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL wahrscheinlich zu einem großen Teil in australische Hände übergehen. Bei der anstehenden Privatisierung von 49 Prozent der Airport-Gesellschaft, die dem Land Hamburg und dem Bund gehört, ist die auf Infrastrukturprojekte spezialisierte Investmentbank H.R.L. Morrison mit Hauptsitz in Brisbane jetzt aussichtsreichster Bewerber. Der geschätzte Kaufpreis für die Beteiligung an dem stark wachsenden Flughafen im Stadtteil Fuhlsbüttel liegt Luftfahrtexperten zufolge bei rund 500 Millionen Mark. Die beteiligten Parteien haben Stillschweigen über den Deal vereinbart. Zum Kreis der Bewerber gehörten unter anderen Konsortien um die Flughafen Frankfurt AG, die Bonner Immobilien-Holding IVG und um den britischen Airport-Betreiber BAA. (SPIEGEL 18/2000 - Panorama)