Mario Barth spricht zum ersten Mal über Uschi
Der Komiker Mario Barth hat sich erstmals zum Streit um den Spruch "Nichts reimt sich auf Uschi" geäußert. "Ich habe nie behauptet, dass der von mir wäre", sagte der 38-Jährige dem SPIEGEL. "Der Spruch ist Allgemeingut, so wie: ,Heidewitzka, Herr Kapitän!'" Der mit Witzen über das Zusammenleben von Männern und Frauen bekannt gewordene Humorist hatte einen Hersteller abgemahnt, der den von Barth verwendeten Spruch "Nichts reimt sich auf Uschi" auf T-Shirts gedruckt hatte. Barths Begründung: "Ich will nur verhindern, dass jemand etwas verkauft und meine Fans denken, es wäre von mir. Das war hier so: Wenn Sie bei Amazon "Mario Barth" und "T-Shirt" eingegeben haben, sind Sie auf die Produkte dieses Herrn gestoßen. Vermutlich hatte er die beiden Begriffe im Quelltext seiner Internetseite verknüpft." Im vorliegenden Fall gehe es nicht um Urheberrecht, sondern darum, dass Barth beim Patentamt eine Marke angemeldet habe. Zur Erklärung lieferte er im SPIEGEL-Interview drei anschauliche Vergleiche: "Natürlich können Sie Ihren Sohn als Wunderkind bezeichnen, aber Sie dürfen unter diesem Label keine Mode vertreiben. Klar dürfen Sie am Chiemsee wohnen, aber wenn Sie unter der Marke Sportartikel verkaufen, kriegen Sie Ärger mit der gleichnamigen Firma."