Talkmaster Strunz: "Wir sind keine therapeutische Runde" - DER SPIEGEL
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Talkmaster Strunz: "Wir sind keine therapeutische Runde"

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Claus Strunz, demnächst Polit-Talker bei Sat.1, sieht sich als "Anrichter und Richter". So definiert der 44-Jährige seine künftige Rolle in einem Interview mit dem Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL. "Ich werde mich bemühen, keine Ausweichmanöver zuzulassen", so Strunz. Seine Sendung "Eins gegen Eins", in der zwei Gäste kontrovers diskutieren sollen, startet am Montag, 21. März, auf Sat.1. Strunz, im Hauptberuf Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", grenzt sich deutlich von anderen Talk-Formaten ab: "Wir sind keine therapeutische Runde, sondern pflegen angelsächsische Streitkultur." Ob er damit zum Sat.1-Pendant von ARD-Talker Frank Plasberg werde, würden allein die Zuschauer entscheiden: "Wenn sie zu einem solchen Urteil kämen, würde ich es nicht als üble Nachrede empfinden."