Schwere Vorwürfe gegen KfW-Chef Schröder - DER SPIEGEL
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Schwere Vorwürfe gegen KfW-Chef Schröder

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Ex-KfW-Vorstand Peter Fleischer hat in einem Brief an die Verwaltungsräte der Staatsbank schwere Vorwürfe gegen den amtierenden KfW-Chef Ulrich Schröder erhoben. Die von ihm verantwortete Handelsabteilung trage die Hauptschuld an der Überweisung von 319 Millionen Euro an die US-Pleitebank Lehman im September 2008. Um von Schröders Verantwortung abzulenken, habe die KfW "von Beginn an falsche Fährten gelegt und in den Gerichtsverfahren ein Dickicht von wahren, verdrehten und schlicht falschen Tatsachenbehauptungen vorgetragen". Nach den Vorschriften des bankinternen Risikohandbuchs hätte die Handelsabteilung das Devisengeschäft mit Lehman nach dem sogenannten CLS-Verfahren abwickeln müssen, dann wäre kein Schaden entstanden, schrieb der wegen des Lehman-Geschäfts gefeuerte Fleischer. Die KfW bestreitet das, das Gericht habe "zur Begutachtung einen Sachverständigen eingeschaltet".