Gauck-Behörde will freien Zugang zu Stasi-Akten aus USA - DER SPIEGEL
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Gauck-Behörde will freien Zugang zu Stasi-Akten aus USA

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Berliner Gauck-Behörde will erreichen, dass die vom amerikanischen Geheimdienst CIA übergegebenen Daten der DDR-Spione nicht wie bisher vorgesehen als geheim eingestuft werden. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe berichtet, fürchtet die Behörde, dass die brisanten Karteien andernfalls nicht für wissenschaftliche Forschungen und für Auskünfte genutzt werden könnten. Wie das Blatt weiter berichtet, sehe das Kanzleramt derzeit aber keine Möglichkeit, mit den Amerikanern über eine Aufhebung des Geheimschutzes zu verhandeln. Die USA, die Ende März mit der Rückgabe von Kopien der Spionagekartei begonnen haben, hatten sich die Geheimhaltung von der Bundesregierung ausdrücklich zusichern lassen.