Kontrolleure und Kollegen sollen Air-Berlin-Chef gezielt demontiert haben - DER SPIEGEL
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Kontrolleure und Kollegen sollen Air-Berlin-Chef gezielt demontiert haben

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Der zurückgetretene Air-Berlin-Chef Joachim Hunold fühlt sich offenbar als Opfer einer gezielt gegen ihn inszenierten Medienkampagne. Das berichtet das Hamburger Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL unter Berufung auf enge Vertraute des Top-Managers und Airline-Gründers. Danach gaben seit Ende vergangenen Jahres von Kollegen und Teilen des Verwaltungsrates gesteuerte Negativberichte in der Presse den Ausschlag, dass Hunold dem Kontrollgremium am Donnerstag vergangener Woche seinen Rückzug vom Amt des Air-Berlin-Chefs anbot. Wie der SPIEGEL weiter berichtet, soll es bei der letzten Sitzung des Verwaltungsrats am Donnerstag vorvergangener Woche zum offenen Eklat gekommen sein. Hunold habe sich heftige Kritik von den Kontrolleuren wegen des erneut gestiegenen Verlustes anhören müssen, aber sein Modell von Air Berlin als kombinierte Linien-, Charter- und Billigfluglinie verteidigt. Damit habe er sich in dem Gremium nicht durchsetzen können. Nach Informationen des SPIEGEL soll der ehe malige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn nur für wenige Monate an der Air-Berlin-Spitze stehen – bis ein endgültiger Nachfolger für Hunold gefunden ist.