Beschuldigter in der SdK-Affäre um Kursmanipulation kommt nach Aussage frei - DER SPIEGEL
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Beschuldigter in der SdK-Affäre um Kursmanipulation kommt nach Aussage frei

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In der Affäre um dubiose Aktiengeschäfte von Ex-Funktionären der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger sind die Ermittler einen wichtigen Schritt vorangekommen. Einer der zuletzt drei inhaftierten Beschuldigten hat umfassend ausgesagt – und befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und weiteren Verdächtigen unter anderem vor, den Kurs sogenannter Pennystocks gezielt manipuliert und davon finanziell profitiert zu haben. Der Ex-Herausgeber eines Börsenbriefs war erst Anfang Juli wegen Verdunkelungsgefahr festgenommen worden. Ein Mitarbeiter hatte ihn in Gesprächen mit den Fahndern schwer belastet. Gut drei Wochen später wurde der Mann wieder aus der U-Haft entlassen, weil er zugab, bestimmte Börsenwerte in seinem Dienst nach Absprache mit Komplizen gepusht und dabei selbst abkassiert zu haben. Für einen seiner Helfer – er arbeitete bis vor kurzem in Zürich bei einer Vermögensverwaltung und veröffentlicht nebenher selbst einen Aktien-Ratgeber – inter essieren sich die Ermittler ganz besonders. Bislang konnten sie den Mann allerdings nicht vernehmen. Der Asien-Experte hat sich kurz nach der Verhaftung seines Freundes Anfang Juli nach Singapur abgesetzt.