Ehemalige Partner verklagen die Unternehmensberatung Roland Berger auf 40 Millionen Euro - DER SPIEGEL
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Ehemalige Partner verklagen die Unternehmensberatung Roland Berger auf 40 Millionen Euro

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Der Unternehmensberatung Roland Berger steht Ärger mit rund 40 ehemaligen Führungskräften ins Haus. Die früheren Partner der Firma haben eine 40-Millionen-Euro-Klage gegen ihren Ex-Arbeitgeber auf den Weg gebracht. Es geht um die Auszahlung stimmrechtsloser Aktien. Als Firmenpatron Roland Berger 1998 das Beratungshaus vom damaligen Eigentümer, der Deutschen Bank, zurückkaufen wollte, mussten die Partner der Consultingfirma mit Millionenbeträgen aus ihrem Privatvermögen für den nötigen Kredit bürgen. Im Gegenzug erhielten sie stimmrechtslose Aktien, die ursprünglich ab dem Jahr 2006 ausbezahlt werden sollten. Sie waren als Teil der Altersvorsorge geplant. Die Auszahlung war jedoch an etliche Vor aussetzungen geknüpft. So hatte etwa die Rückzahlung des Kredits ebenso Vorrang wie die Verzinsung von Mitarbeiter- Darlehen und die Auszahlung hoher Renditen auf Mitarbeiter-Aktien. Die Auszahlung der sogenannten B-Shares der Ehemaligen zögerte sich immer wieder hinaus. Die Ex-Partner fühlen sich von ihrer alten Firma hingehalten und schlecht informiert. Anfang des Jahres schlossen sich daher 40 von ihnen zusammen, um gegen Berger vorzugehen. "Wenn wir jetzt nicht klagen", sagt einer der Beteiligten, "werden wir unser Geld nicht vor 2034 sehen – und dann sind die meisten von uns vermutlich schon tot." Bei Roland Berger sieht man der Klage gelassen entgegen. Es gebe in der Sache "eindeutige vertragliche Vereinbarungen". Ähnliche Klagen seien bislang immer abgewiesen worden.