Teilnehmer des "weltwärts"-Freiwilligendienstes machen im Ausland schlechte Erfahrungen - DER SPIEGEL
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Teilnehmer des "weltwärts"-Freiwilligendienstes machen im Ausland schlechte Erfahrungen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Junge Erwachsene, die auf Kosten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) einen Freiwilligendienst im Ausland leisten ("weltwärts"-Programm), machen häufig schlechte Erfahrungen. Das geht aus einem bislang unveröffentlichten Untersuchungsbericht hervor, den das Ministerium in Auftrag gegeben hat. "Die Umsetzung des weltwärts-Förderprogramms entspricht nur zum Teil den Vorgaben des BMZ", heißt es darin. Die Prüfer machten "Defizite bei der Auswahl der Einsatzplätze" und teilweise "erhebliche Mängel bei der pädagogischen Begleitung vor Ort" aus. Ein Viertel der Teilnehmer bewertet den eigenen Einsatzplatz als "gar nicht oder kaum für einen Freiwilligen geeignet". Knapp die Hälfte berichtet davon, "sich ihre Arbeit selbst suchen zu müssen". Ein Drittel der Partnerorganisationen gibt denn auch an, nur schwer passende Aufgaben für die jungen Deutschen zu finden. Positive Effekte gibt es dem Bericht zufolge bei der persönlichen Entwicklung der Freiwilligen.