Bundesgesundheitsministerium rechnet mit hohen steuerlichen Zuschüssen bei freiwilliger Pflegezusatzversicherung - DER SPIEGEL
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Bundesgesundheitsministerium rechnet mit hohen steuerlichen Zuschüssen bei freiwilliger Pflegezusatzversicherung

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Koalitionskreisen zufolge könnten die steuerlichen Zuschüsse für eine freiwillige Pflegezusatzversicherung bis zu einer Milliarde Euro jährlich betragen. Nach Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums würde ein Betrag dieser Größenordnung fällig, wenn alle Deutschen, die die Bedingungen für eine Riester-Förderung in der Rente erfüllen, auch einen Vertrag für die Pflege abschließen würden. Dies sind derzeit rund 40 Millionen Menschen. Die Bundesregierung hatte vorvergangene Woche entschieden, eine staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung einzuführen. Durch die gutgehende Konjunktur entwickelten sich die Finanzen der Pflegekassen im laufenden Jahr bisher positiv. "Mit einem deutlichen Einnahmeanstieg von über zwei Prozent und einem Ausgaben anstieg von unter drei Prozent" könne sich "nochmals ein geringfügiger Überschuss ergeben", heißt es in einem Bericht des Ministeriums an den Gesundheitsausschuss des Bundestags.