Bundesregierung will Iran-Sanktionen verschärfen - DER SPIEGEL
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Bundesregierung will Iran-Sanktionen verschärfen

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Die Bundesregierung plant, den Handel mit Iran weiter einzuschränken. "Deutschland wird sich aktiv für schärfere Sanktionen gegen den Iran einsetzen", so Regierungssprecher Steffen Seibert gegenüber dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Bereits an diesem Montag will Außenminister Guido Westerwelle mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel über konkrete Strafmaßnahmen gegen das Mullah-Regime verhandeln. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ist dafür, Iran mit verschärften Boykottmaßnahmen zu begegnen, solange "die Abwicklung bisher zulässiger Altverträge nicht über Gebühr beeinträchtigt wird", wie es in seinem Ministerium heißt. Mit dem Vorstoß reagiert die Bundesregierung auf das iranische Atomprogramm. Insbesondere Israel sorgt sich vor einer möglichen Atombombe. Für Iran ist Deutschland der wichtigste westliche Lieferant ziviler Güter. Zwischen Januar und August exportierten deutsche Unternehmen Waren im Gesamtwert von 2,055 Milliarden Euro nach Iran.