Ex-Vorsitzender vom Netzwerk Recherche attackiert Kollegen
Der ehemalige Vorsitzende des Netzwerks Recherche, Thomas Leif, hat sich zum ersten Mal seit seinem Rücktritt über die Vorkommnisse in dem Journalistenverein geäußert und seine ehemaligen Mitstreiter scharf kritisiert. Leif sagte dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL: Von Anfang an sei es um eine "Konfliktinszenierung" gegangen, "nicht um die Lösung der Sachprobleme im Zusammenhang mit einem komplizierten bürokratischen Antrag". Alle "Abgrenzungsprobleme" hätten direkt mit der Bundeszentrale für politische Bildung geklärt werden können. Über die Vor würfe gegen ihn, Anträge für Fördergelder der Bundeszentrale für politische Bildung falsch ausgefüllt zu haben, sagt er: "Im Nachhinein ist mir klar, dass ich besser einen Wirtschaftprüfer mit einem Stundenlohn von 500 Euro mit dem Ausfüllen der Anträge beauftragt hätte. Ich hätte es nicht selbst machen sollen."