CSU erlässt Peter Gauweilers Bezirksverband zwei Millionen Euro Wahlkampfschulden - DER SPIEGEL
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CSU erlässt Peter Gauweilers Bezirksverband zwei Millionen Euro Wahlkampfschulden

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Fast 20 Jahre nach der Wahlniederlage ihres Parteirebellen und Oberbürgermeisterkandidaten Peter Gauweiler in München erlässt die CSU dem zuständigen Bezirksverband fast zwei Millionen Euro an Wahlkampfschulden. Seit der Wahl 1993 schleppte die Partei den markanten Minusposten durch ihre Bilanzen. Bei der jüngsten Vorstands sitzung nahm Schatzmeister Thomas Bauer nach Teilnehmerangaben einen Schuldenschnitt für den damals gegen den Sozialdemokraten Christian Ude gescheiterten Kandidaten vor. Für 90 Prozent der rund 2,24 Millionen Euro muss nun die gesamte Partei aufkommen, auf 10 Prozent der Schulden bleibt der Münchner Bezirksverband sitzen. Die Lösung für Gauweilers Altschulden wurde von den übrigen Bezirksverbänden zähneknirschend akzeptiert. Gauweiler war zuletzt mit dem Versuch gescheitert, stellvertretender Parteivorsitzender zu werden.