Thomas D will für seine Castingshow "Kunst" - DER SPIEGEL
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Thomas D will für seine Castingshow "Kunst"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Thomas D verfolgt als Jurypräsident von "Unser Star für Baku" besondere Ambitionen. Er will "mit dem Sieger ein Album machen, das sich abhebt von den sonstigen 08/15- Alben von Castingshow-Gewinnern. Ich will etwas präsentieren, das die Bezeichnung Kunst verdient", sagte er dem SPIEGEL. Thomas D kritisierte die Castingshows "Deutschland sucht den Superstar" und "The Voice of Germany". "Mich nerven diese Überzeichnungen, wenn etwa in diesen Shows genau ein Zuschauer genau im richtigen Moment aufspringt. Das ist ja erst im Nachhinein so komponiert." Er wolle zeigen, wie man es richtig mache und seriös bleibe. "Wir sind live und können schon deshalb nicht in der Nachbearbeitung überdramatisieren." Als Jurypräsident sei er "sicherlich nicht wie Dieter Bohlen". Ihm missfalle "dieser menschenverachtende Gestus". Andererseits sei es auch nicht sehr glaubwürdig, alles immer nur toll zu finden. "Wenn etwas Mist ist, dann muss dazu auch ,Mist' gesagt werden."

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