Trojaner-Software wurde auch zur Aufklärung des Mordfalls Bögerl eingesetzt - DER SPIEGEL
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Trojaner-Software wurde auch zur Aufklärung des Mordfalls Bögerl eingesetzt

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Auch bei den Ermittlungen im Mordfall der Bankiersgattin Maria Bögerl aus Heidenheim ist eine umstrittene Trojaner-Software eingesetzt worden. Im Familien- und Freundeskreis der Bögerls fanden außerdem weitreichende Telefonüberwachungen statt. Betroffen davon war offenbar auch eine Therapeutin, die die Angehörigen psychologisch betreut hat. Diese wurden jetzt von der Staatsanwaltschaft über die Einstellung der Abhörmaßnahme informiert. Maria Bögerl war am 12. Mai 2010 entführt und später ermordet aufgefunden worden. Bis heute hat die Polizei keinen Hinweis auf den Täter. Ihr Ehemann Thomas Bögerl beging im Juli 2011 Selbstmord. Das baden-württembergische Innenministerium wollte zur Verwendung der Spionage-Software wegen der laufenden Ermittlungen keine Stellungnahme abgeben. Der Staatstrojaner wurde in Baden-Württemberg 2009 und 2010 in vier Fällen eingesetzt. Innenminister Reinhold Gall (SPD) hatte die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung im vergangenen Oktober vorerst gestoppt.