Berliner Privatschule im Visier der Berliner Senatsverwaltung
Die private Berlin Cosmopolitan School mit 300 Kindern steht unter besonderer Beobachtung der Schulbehörde. Die zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hat eine "umfassende Überprüfung des Schulträgers eingeleitet", wie eine Sprecherin gegenüber dem SPIEGEL erklärte. Im Dezember hatte die im Bezirk Mitte ansässige Schule in einem Brief an die Eltern finanzielle Probleme eingeräumt. Eine "Überprüfung des Finanzbereichs" habe "organisatorische Mängel" und "Unregelmäßigkeiten" ergeben, erklärte die Schulleiterin Yvonne Wende. Die Schule ersetzte daraufhin den bisherigen Geschäftsführer durch den Ehemann von Schulleiterin Wende und beauftragte "externe Berater". Nach Angaben der Schulleitung stehe man auch mit der Hausbank zur Lösung der "vorübergehenden Problemlage" im Dialog. Von einer Insolvenz könne keine Rede sein. Allerdings erhöhen sich die Schulgebühren an der Berlin Cosmopolitan School zum neuen Schuljahr. So sollen wohlhabende Eltern laut Schulvertrag künftig 450 Euro statt 350 Euro pro Monat bezahlen, wenn ihr Kind eine Grundschulklasse besucht. Zusätzlich wurde eine Vorauszahlung von 1350 Euro neu eingeführt.