Neuer RWE-Chef plant drastischen Sparkurs - DER SPIEGEL
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Neuer RWE-Chef plant drastischen Sparkurs

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Der angehende RWE-Chef Peter Terium, 48, stimmt die Beschäftigten auf einen radikalen Sparkurs ein. Der Essener Energiekonzern soll in den Jahren 2013 und 2014 über die bereits beschlossenen Kürzungen von rund 1,5 Milliarden Euro hinaus einen Betrag von mindestens einer weiteren Milliarde Euro einsparen. Damit soll eine "nachhaltige Ergebnisverbesserung" erreicht werden, heißt es in einem Bericht, den Terium, designierter Nachfolger von RWE-Chef Jürgen Großmann, vergangene Woche den Arbeitnehmervertretern im Unternehmen vorgelegt hat. In dem "Programm für die Zukunft unseres Konzerns" skizziert er die künftige Ausrichtung des Stromerzeugers. Konkret geht es um Programme zur Abschaffung von doppelten Konzernstrukturen und um den verstärkten Ausbau bei den erneuerbaren Energien. Endgültige Maßnahmen sollen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften bis Juni 2012 entwickelt werden. Dabei dürfte es auch um weiteren Personalabbau gehen, denn anders sind die geplanten Milliardeneinsparungen nicht zu rea lisieren. Bei den Betriebsräten scheint die von Großmannn eher selten prak tizierte Offenheit anzukommen. Es heißt, die Arbeitnehmervertreter wollten sich Gesprächen nicht verschließen.