Regierung verbessert Schutz der Urheberrechte für moderne Medien - DER SPIEGEL
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Regierung verbessert Schutz der Urheberrechte für moderne Medien

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Bundesregierung will Musiker, Autoren und Verlage stärker gegen den Missbrauch ihrer Urheberrechte in modernen Medien schützen, berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Im bislang unveröffentlichten Vergütungsbericht, über den am kommenden Mittwoch das Kabinett berät, kündigt die Regierung dazu Abgaben auf moderne Datenträger und Speichermedien an, ähnlich wie schon bisher für herkömmliche Bild- und Tonträger. Die Einnahmen daraus sollen den Urhebern von Musikstüc-ken, Texten, Bildern oder Multimedia-Werken zugute kommen.

Neue Vervielfältigungstechniken ermöglichen schnelle und kostenfreie Raubkopien zum Beispiel von Musik-CDs von Popstars. Seit langem kämpfen deshalb die Urheber für entsprechende Abgaben. Nach den Regierungsplänen könnten Hightech-Produkte wie DVD-Recorder, CD-Brenner, MP3-Player und Computerfestplatten teurer werden. Außerdem will die Regierung, so berichtet DER SPIEGEL, die schon bestehenden Urheber-Abgaben, die seit 1985 unverändert gelten und etwa für herkömmliche Vervielfältigungsgeräte wie Kopierer oder Videorecorder erhoben werden, angemessen erhöhen. Künftig sollen zudem nicht nur Privatleute, sondern auch Behörden und Unternehmen Urheber-Abgaben zahlen, wenn auch zu "ermäßigten Vergütungssätzen".