Höchste Sicherheitsstufe beim Besuch des iranischen Staatspräsidenten - DER SPIEGEL
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Höchste Sicherheitsstufe beim Besuch des iranischen Staatspräsidenten

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Mit den bisher schärfsten Sicherheitsvorkehrungen bereitet sich die Hauptstadt auf den Staatsbesuch des iranischen Staatspräsidenten Mohammed Chatami vor. Vom 10. bis 12. Juli wird sich der zu Hause in Machtkämpfe mit dem religiösen Führer Ali Chamenei verstrickte Chatami in Deutschland aufhalten. "Das wird unser D-Day", fürchtet ein Staatsschützer. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL meldet, geht die Bundesregierung davon aus, dass gewaltbereite Volksmudschahedin, radikale Gegner des Mullah-Regimes, nach Deutschland kommen werden. Der iranische Geheimdienst Vevak hat offenbar eigene Störer aus Iran nach Berlin beordert.

Aus Angst vor Tumulten wurde bereits eine Irankonferenz abgesagt, die am vergangenen Sonntag in Berlin stattfinden sollte. Regimefeindliche Exil-Iraner, so das Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz, würden verstärkt vom Vevak unter Druck gesetzt und bedroht. Chatamis Besuch ist die erste Visite eines iranischen Regenten nach dem von schweren Unruhen begleiteten Besuch Schah Resa Pahlewis in Berlin vor 33 Jahren. Damals wurde der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen.