SPIEGEL: Geplantes Transportflugzeug der Bundeswehr soll mehr Nutzlast transportieren - DER SPIEGEL
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SPIEGEL Geplantes Transportflugzeug der Bundeswehr soll mehr Nutzlast transportieren

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Das geplante neue Transportflugzeug der Bundeswehr, der Airbus A400M, erhält durch politische Intervention eine höhere Nutzlast. Statt der bisher vorgesehenen 32 Tonnen darf der Transall-Nachfolger nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL jetzt 37 Tonnen transportieren. Von den acht europäischen Ländern, die sich auf den Bau des Multi-Milliarden-Projekts geeinigt hatten, drängten besonders Deutschland und England auf die Erhöhung der maximalen Zuladung, wie im Führungsbereich der Hardthöhe bestätigt wurde.

Der Grund: Beide Länder wollen mit dem A400M auch das "Gepanzerte Transportkettenfahrzeug" (GTK) in Krisengebiete fliegen. Ohne diese Nutzlasterhöhung hätte der Militär-Airbus, der bislang nur auf dem Reißbrett existiert, bei riskanten Missionen zum Beispiel entweder auf Panzerung oder den GTK-Transport verzichten müssen. Durch die höhere Zuladung halbiert sich allerdings die Reichweite des Militärtransporters. Statt der berechneten 6000 Kilometer bei 20 Tonnen Last müsste der Airbus bei maximaler Auslastung schon nach gut 3000 geflogenen Kilometern auftanken.