Berater des Bundeswirtschaftsministeriums will UMTS-Einnahmen teilweise für Steuersenkungen einsetzen
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Der Ökonom Manfred Neumann, Mitglied des wissenschaftlichen Beraterstabs beim Bundeswirtschaftsministerium, plädiert dafür, mit einem Teil der Einnahmen aus der UMTS-Versteigerung für mehrere Jahre den Spitzensatz bei der Einkommensteuer zu senken. Das mache "Arbeiten und Investieren wieder attraktiver", sagte er dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL, und werde "Konjunktur und Wachstum so auf Trab bringen, dass auch der Staat nach einiger Zeit wieder höhere Steuereinnahmen verbuchen kann". Damit ließen sich die Schulden dann sogar leichter abbauen als heute. Neumann: "Steuersenkungen jetzt sind besser als Steuersenkungen in der Zukunft." (DER SPIEGEL 34/00, Seite 82)