DER SPIEGEL: Der Mitsubishi-Skandal und die Folgen für DaimlerChrysler - DER SPIEGEL
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DER SPIEGEL Der Mitsubishi-Skandal und die Folgen für DaimlerChrysler

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Der Skandal um den Rückruf von mindestens 620.000 Autos bei Mitsubishi Motors hat Folgen für die geplante Beteiligung des DaimlerChrysler-Konzerns an dem japanischen Unternehmen. DaimlerChrysler wird nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL einen zusätzlichen Manager in den Vorstand von Mitsubishi-Motors entsenden und dort dann vier Posten besetzen. Den Vorstandsvorsitz bei Mitsubishi soll aber kein DaimlerChrysler-Manager einnehmen, da sonst ein beherrschender Einfluss unterstellt werden könnte und die japanische Firma dann mit ihren Schulden von gut 30 Milliarden Mark in der DaimlerChrysler-Bilanz konsolidiert werden müsste. Zudem kann DaimlerChrysler noch mal über den vereinbarten Preis für einen 34-Prozent-Anteil an Mitsubishi Motors nachverhandeln. Ende März war dafür ein Wert von rund 4,1 Milliarden Mark vereinbart worden. Inzwischen ist die Aktie von Mitsubishi-Motors um rund 25 Prozent gefallen.