DER SPIEGEL: Konjunktur senkt Neuverschuldung des Bundes - DER SPIEGEL
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DER SPIEGEL Konjunktur senkt Neuverschuldung des Bundes

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Die gute Konjunktur entlastet den Bundeshaushalt nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL in diesem Jahr um bis zu 13 Milliarden Mark. Allein die Steuermehreinnahmen des Bundes, so haben die Experten von Finanzminister Hans Eichel ausgerechnet, summieren sich in diesem Jahr auf sechs bis acht Milliarden Mark, verglichen mit den Haushaltsansätzen. Wegen sinkender Arbeitslosenzahlen muss der Bund zudem rund fünf Milliarden Mark weniger Zuschuss an die Bundesanstalt für Arbeit nach Nürnberg überweisen. Die noch nicht im Haushalt 2000 veranschlagten Mehrausgaben von insgesamt rund zehn Milliarden Mark, zum Beispiel für die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern, das höhere Defizit der Postunterstützungskassen, aber auch höhere Arbeitslosenhilfe, lassen sich zum größten Teil aus Privatisierungserlösen decken, schreibt DER SPIEGEL. So bleibt am Ende genügend Geld übrig, um die in diesem Jahr mit 49,5 Milliarden Mark veranschlagte Neuverschuldung zu senken. Eichels Beamte wollen die Nettokreditaufnahme auf rund 45 Milliarden Mark begrenzen.