Neues Besoldungsrecht für Hochschullehrer - DER SPIEGEL
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Neues Besoldungsrecht für Hochschullehrer

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bildungsministerin Edelgard Bulmahn plant, die Unterschiede zwischen der Bezahlung von Professoren an Fachhochschulen und ihren Universitätskollegen abzuschaffen. Dies geht nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL aus einem Konzept zur Reform des Hochschuldienstrechts hervor, das die Ministerin in der kommenden Woche vorstellen will. Danach sollen die Besoldungsstufen C2 und C3 zu einer neuen Gehaltsgruppe namens W2 zusammengefasst werden, in der Hochschullehrer mindestens 7000 Mark monatlich verdienen. Professoren können ihr Gehalt aber durch Sonderleistungen aufbessern. Diese müssen von Studenten, Gutachtern, Kollegen und der Hochschulleitung bestätigt werden. W2-Professoren würden künftig durchschnittlich etwa 9000 Mark verdienen. Die bisher Uniprofessoren vorbehaltene Besoldungsstufe C4 will die Ministerin durch eine Gruppe W3 – Grundgehalt 8500 Mark – ersetzen, die auch Fachhochschullehrer erreichen können. Bulmahn will das neue Besoldungsrecht noch in dieser Legislaturperiode einführen. (DER SPIEGEL 38/00, Panorama Deutschland)