Entschädigung für Münchner Olympia-Attentat? - DER SPIEGEL
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Entschädigung für Münchner Olympia-Attentat?

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

28 Jahre nach dem Olympia-Attentat von München, bei dem elf israelische Sportler nach dem Überfall eines palästinensischen Terrorkommandos ums Leben kamen, sollen deren Angehörige nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL möglicherweise doch Entschädigung aus Deutschland erhalten. Eine israelische Verhandlungsdelegation traf sich deshalb mit dem bayerischen Staatskanzleichef Erwin Huber. "28 Jahre ist nichts geschehen, es wird Zeit, daß wir die Sache endlich bereinigen", so der israelische Verhandlungsführer, Präsidialamtschef Arie Schumer. In einer gemeinsamen Kommission mit der Bundesregierung und der Stadt München will Bayern nun prüfen, wie und in welcher Höhe die Angehörigen unterstützt werden können. Bisher hatten die deutschen Stellen jede Forderung der Familien zurückgewiesen, die den Tod von mindestens neun der elf Sportler dem Versagen der deutschen Sicherheitskräfte beim Rettungseinsatz anlasten. (DER SPIEGEL 39/00, Panorama Ausland)