Kirgisiens Präsident und Indiens Verteidigungsminister rufen zum Kampf gegen Islamisten auf - DER SPIEGEL
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Kirgisiens Präsident und Indiens Verteidigungsminister rufen zum Kampf gegen Islamisten auf

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Die mittelasiatischen Staaten Kirgisien, Kasachstan und Tadschikistan haben sich auf die Bildung vereinigter Streitkräfte geeinigt, die den Vormarsch der Islamisten in der Region stoppen sollen. Das kündigt Kirgisiens Staatspräsident Askar Akajew in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL an. Russland, Weißrussland und Armenien wollen die Schnelle Eingreiftruppe mit Waffen und Technik unterstützen, sagte Akajew. Islamistische Stoßtrupps hatten sich in den letzten Monaten im Süden Kirgisiens und unweit der usbekischen Hauptstadt Taschkent zahlreiche Gefechte mit Regierungstruppen geliefert. Nach der jüngsten Offensive der Taliban im Norden Afghanistans nehme der Druck auf die Region gefährlich zu, warnte Präsident Akajew. Die Rebellen hätten angekündigt, im strenggläubigen usbekischen Fergana-Tal ein islamisches Kalifat gründen zu wollen. Ihre Lager befänden sich in den Bergen Tadschikistans, unterstützt würden sie von den Taliban. Der Westen hat Akajew zufolge Hilfe bei der Abwehr der Mudschahidin zugesagt: Deutschland liefere Nachtsichtgeräte und Zielfernrohre und baue gemeinsam mit Schweden, Schweizern und Amerikanern ein satellitengestütztes Funknetz in den kirgisischen Bergen auf, sagte der Präsident.