AfD: Machtkampf in der Partei verschärft sich - DER SPIEGEL
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Machtkampf in der AfD verschärft sich

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Der Machtkampf um die künftige Führungsstruktur der Alternative für Deutschland (AfD) verschärft sich vor dem Parteitag am 30. Januar: Seit die Führung um Bundessprecher Bernd Lucke die Tagesordnung verschickt hat, hagelt es Protestbriefe von der Basis. Mitglieder fürchten, dass das Programm von vier Referaten externer Experten über Steuer- und Sozialpolitik unnötig zersplittert wird. In Protestmails klagen sie über "durchsichtiges Getrickse" wie bei den "Altparteien". Auf dem Treffen in Bremen will die AfD-Basis entscheiden, ob sie künftig nur von einem Chef geführt wird - das Wunschmodell Luckes - oder ob es weiterhin mehrere Sprecher geben soll. "Der Einladung liegt offensichtlich das Bemühen zugrunde, die Mitglieder von der Teilnahme abzuhalten", wettern mehr als 80 AfDler in einer Mail. Sie befürchten, dass Lucke ohne lange Debatte die Voraussetzung dafür schaffen will, sich zum alleinigen AfD-Chef aufzuschwingen. Lucke selbst will laut Tagesordnung eine "persönliche Erklärung" abgeben – unter Ausschluss der Medien.