Angeklagter Terrorverdächtiger Marco G. will weitermachen - DER SPIEGEL
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Angeklagter Terrorverdächtiger Marco G. will "weitermachen" - Ermittlungen gegen Extremist Bernhard Falk

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Marco G., Hauptangeklagter im Düsseldorfer Terrorprozess, hat in einem persönlichen Brief an einen Bekannten zu seinen Motiven Stellung genommen. Allah habe "seinen Dienern den Dschihad zur Pflicht gemacht und ihnen die Herrschaft und Überlegenheit über das ungläubige Volk versprochen", schreibt der zum Islam übergetretene Deutsche in dem Brief, aus dem das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner jüngsten Ausgabe zitiert. Marco G., dem unter anderem die Beteiligung an einem versuchten Bombenanschlag auf dem Bonner Hauptbahnhof zur Last gelegt wird, hat den Brief aus dem Gefängnis heraus an den ebenfalls konvertierten selbst ernannten Gefangenenhelfer Bernhard Falk geschickt. G. und seine mutmaßlichen Komplizen wollen demnach trotz der Inhaftierung "weitermachen" und die Gesetze der Ungläubigen missachten. Gegen Bernhard Falk, der mit Spendengeldern seine Gefangenenhilfe für Islamisten finanziert, ermittelt indes die Staatsanwaltschaft Frankenthal, weil er Zuwendungen veruntreut haben soll. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz beobachtet ihn. Falk bereite "den Nährboden für die Radikalisierung von Salafisten", erklärt Verfassungsschutzchef Burkhard Freier gegenüber dem SPIEGEL.