CDU sucht Strategie gegen AfD-Erfolge
Die Parteispitze der CDU will ihre Strategie im Umgang mit der rechtspopulistischen AfD neu ausrichten. Bei dem Planungstreffen des Parteipräsidiums am 17. April soll nach Informationen aus der CDU-Führung auch der Umgang mit der AfD im Vordergrund stehen. Mehrere Mitglieder der Parteispitze sind der Ansicht, die bisherige Strategie des Ausgrenzens und Totschweigens der Rechtspopulisten sei gescheitert. "Die Wahlen haben eindrucksvoll demonstriert, dass die CDU die Mitte verliert, wenn sie zu stark nach dem rechten Rand schielt", sagt Wahlforscher Matthias Jung. Er soll die CDU-Politiker beraten, wie man stattdessen auf die neue Konkurrenz reagieren könne. Bei den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt hatte die AfD aus dem Stand zweistellige Ergebnisse erreicht.