Deutscher Konvertit soll in Syrien gestorben sein
Ein zum Islam konvertierter Deutscher soll bei einem Selbstmordattentat in Syrien ums Leben gekommen sein. Diesem Verdacht gehen deutsche Sicherheitsbehörden nach. Auslöser für den Verdacht sind Twitter-Meldungen, wonach Robert B. aus Solingen bei einem Selbstmordanschlag 50 weitere Menschen in Syrien mit in den Tod gerissen haben soll.
In den Sicherheitsbehörden wird den Details dieser Meldungen Skepsis entgegengebracht. Dass Robert B. allerdings in Syrien tatsächlich ums Leben gekommen ist, bezeichnen hochrangige Vertreter der Behörden unter Verweis auf zusätzliche Erkenntnisse als sehr wahrscheinlich.
In Syrien vermuten die Behörden derzeit 270 Islamisten aus Deutschland, die sich dort dem Kampf gegen das Regime von Diktator Baschar al-Assad verschrieben haben. Von ihnen sollen inzwischen 15 bis 20 gestorben sein, bislang jedoch keiner als Selbstmordattentäter. Robert B. erlangte 2011 bundesweit Bekanntheit, als er in Großbritannien wegen des Besitzes einer Bombenbauanleitung zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.