EU-Kommissar Oettinger warnt Gazprom
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EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat eingeräumt, dass Russland wegen der hohen Abhängigkeit einiger EU-Staaten von Gaslieferungen "kurzfristig am längeren Hebel" sitzt. Er gehe aber davon aus, dass Russlands Präsident Wladimir Putin "klug genug ist, nicht den besten Gasmarkt der Welt kurzfristig als politischen Hebel zu benutzen – und ihn mittelfristig zu verlieren", sagte Oettinger dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Es gebe zwar geltende Lieferverträge mit dem russischen Gasversorger Gazprom. "Aber jedes Jahr laufen die Verträge aus, da haben wir einen Hebel", warnte Oettinger.