Neuer Lufthansa-Ableger knapst bei Gehältern für Flugbegleiter
Der Lufthansa droht durch den Aufbau der neuen Wiener Billigtochter Eurowings die Spaltung von Teilen der Belegschaft in eine Zweiklassengesellschaft. Das meldet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Wie das Blatt berichtet, klafft zwischen den Gehältern von Flugbegleitern des österreichischen Ablegers und der Mutter mitunter eine Lücke von mehreren Zehntausend Euro pro Jahr. Grund ist nach Darstellung des Magazins unter anderem, dass Lufthansa-Mitarbeiter mit steigender Betriebszugehörigkeit automatisch höher gruppiert werden, Eurowings- Angestellte dagegen nur einmal nach sechs Jahren. Die Eurowings-Mitarbeiter sind nicht nur finanziell schlechtergestellt, auch bei den Arbeitsbedingungen werden sie gegenüber den Kollegen der Stamm sparte benachteiligt, berichtet der SPIEGEL. Während die bei ihren Diensteinsätzen mitbestimmen dürfen, ist das bei Eurowings-Flugbegleitern nicht vorgesehen. Statt sieben Wochen erhalten sie zudem nur fünf Wochen Urlaub pro Jahr.