Industriebündnis gegen Strafpreis auf chinesische Solarzellen - DER SPIEGEL
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Industriebündnis kämpft gegen Strafpreis auf chinesische Solarzellen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein Bündnis aus über 20 deutschen Energieunternehmen wendet sich gegen eine Verlängerung der von der EU verhängten Mindestimportpreise auf chinesische Solarzellen. Die Firmen, darunter der Energiekonzern EnBW, sehen in den Aufschlägen einen Grund, warum der Ausbau der Fotovoltaik in Deutschland dramatisch gesunken ist. In der Resolution, die dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL vorliegt, heißt es: "Ohne Handelsbarrieren werden die notwendigen Investitionen in die Energiewende wieder ermöglicht und das Erreichen der Klimaziele erleichtert."

Ein anderes Bündnis unter Führung des Bonner PV-Unternehmens Solarworld will dagegen die Strafaufschläge, die im Dezember auslaufen, beibehalten. "Wir werden mit anderen Herstellern bei der EU-Kommission beantragen, dass die Mindestimportpreise überprüft werden, weil sie wirken", sagte Solarworld-Chef Frank Asbeck dem SPIEGEL.