Karstadt: Verkaufserlös wird aufgeteilt - DER SPIEGEL
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Karstadt: Verkaufserlös wird aufgeteilt

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Die 300 Millionen Euro, die Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen durch den Verkauf der Premium- und Sporthäuser erhält, werden nur teilweise in die verbleibenden Warenhausfilialen investiert. In die 86 Häuser der Karstadt Warenhaus GmbH sollen nur 150 Millionen Euro fließen. Lediglich zehn Prozent des Geldes müssen innerhalb der nächsten fünf Jahre investiert werden, der Rest steht zur freien Verfügung. Die übrigen 150 Millionen Euro sollen zu zwei Dritteln an die drei Premiumhäuser und zu einem Drittel an die 28 Sporthäuser gehen. Berggruen hatte am vergangenen Montag überraschend bekannt gegeben, die Anteile der Premium- und Sporthäuser zu 75,1 Prozent an den österreichischen Immobilieninvestor René Benko "übertragen" zu haben. Im Gegenzug würden 300 Millionen Euro für die Modernisierung der Standorte zur Verfügung stehen. Fällig ist das Geld, das zu über 75 Prozent von Benko kommt, innerhalb der nächsten 18 Monate, die Hälfte davon bis zum Jahresende. Mit dem Verkauf verfügt Berggruen nur noch über einen Minderheitsanteil und hat bei wichtigen Entscheidungen so gut wie keine Einflussmöglichkeiten mehr. Trotz des Verkaufs soll es weiter eine einheitliche Geschäftsführung für alle drei Bereiche geben, auch der Einkauf wird weiter zentral betrieben. Außerdem soll der Aufsichtsrat weiterhin alle drei Bereiche kontrollieren.