Kindergeld: Erhöhung weitgehend wirkungslos - DER SPIEGEL
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Erhöhung von Kindergeld weitgehend wirkungslos

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Die von der Regierung beschlossenen Erhöhungen des Kindergelds und des Kinderzuschlags helfen nur wenigen bedürftigen Familien. Das teilt das zuständige Bundesfinanzministerium auf eine schriftliche Anfrage der grünen Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner mit. Das Ministerium geht davon aus, dass durch die Erhöhung des Zuschlags weniger als 20.000 Familien der Abhängigkeit von Hartz IV und Sozialhilfe entkommen. In Deutschland leben laut Bundesagentur für Arbeit 1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Hartz-IV-Haushalten. "Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagt Brantner. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) müsse mehr für Familien tun als nur das Minimum, das ihm verfassungsrechtlich ohnehin geboten sei.