Krankenkassen-Chefs drohen Gehaltseinbußen
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Den Chefs mehrerer gesetzlicher Krankenkassen drohen empfindliche Gehaltseinbußen. Das Bundesversicherungsamt (BVA) verlangt, dass sich die Kassen einer neuen "Richtlinie für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen" unterwerfen. Danach sollen Prämien und Altersvorsorge gedeckelt, Dienstwagen bei der Vergütung stärker berücksichtigt werden. Bestandsgarantien, die einige altgediente Krankenkassenchefs für ihre nächste Vertragsverlängerung bereits ausgehandelt haben, hält das Amt für unwirksam. Der Vorstand der Bosch BKK hat einer geforderten Gehaltskürzung bereits zugestimmt. Andere Kassenchefs könnten sich wehren, etwa auch Ingo Kailuweit von der Ersatzkrankenkasse KKH, dessen Vertragsverlängerung demnächst ansteht.