Frau bekommt bei künstlicher Befruchtung irrtümlich fremde Eizelle eingesetzt
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Einer Frau aus Hessen ist bei einer künstlichen Befruchtung eine fremde Einzelle eingesetzt worden. Erst fünf Jahre später erfuhr Bianca G., dass sie nicht die biologische Mutter des Kindes ist. Das Reproduktionsmedizin-Zentrum Jena hatte einen Fehler gemacht: Die Frau hatte eine fremde Eizelle in sich getragen, befruchtet mit fremdem Samen. Ein solcher Fall einer Verwechslung von Eizellen war in Deutschland bisher nicht bekannt. Der Fehler war entdeckt worden, nachdem Bianca G.s Ehemann, von dem sie inzwischen geschieden ist, vor dem Familiengericht die Vaterschaft angefochten hatte. Ein Gutachter stellte fest, dass das Kind weder vom Mann noch von der Frau abstammt.