Lufthansa im Rechtsstreit mit eigenem Aufsichtsrat - DER SPIEGEL
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Lufthansa im Rechtsstreit mit eigenem Aufsichtsrat

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Ausgerechnet mit einem Mitglied ihres eigenen Aufsichtsrats liefert sich die Lufthansa einen bizarren Rechtsstreit. In dem Konflikt geht es um den Manager Andreas Strache, 59, der Anfang Mai erstmals in das Kontrollgremium einzog. Der Lufthanseat war im Mai 2010 nach seiner Wahl zum Betriebsrat von seiner Tätigkeit freigestellt worden. Strittig ist nun, wofür diese Freistellung damals erfolgte. Denn bis Januar 2012 war Strache zudem Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats. Nachdem er diese Funktion aufgegeben hatte, wollte die Lufthansa die Arbeitsbefreiung wieder streichen. Auch sollte Strache sich für seinen Job als normaler Betriebsrat jeweils gesondert . Der jedoch pochte auf seine gesetzliche Freistellung und wehrte sich – mit Erfolg. Schon Ende Januar bestätigte das Frankfurter Arbeitsgericht seinen Status. Der Konzern legte daraufhin Beschwerde ein – wenige Tage bevor Strache von seinen Kollegen in den Aufsichtsrat entsandt worden war. Am 26. August soll es nun zum Showdown zwischen dem Lufthansa-Rebellen und dem von ihm zu kontrollierenden Unternehmen kommen. Dann verhandelt das Hessische Landesarbeitsgericht über den Fall.