Märklin: keine Produktion in China - DER SPIEGEL
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Märklin-Käufer Sieber: Absage an Produktion in China

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Modellbahn-Marke Märklin soll "zweigleisig" in die Zukunft fahren – einerseits "innovativ im elektronischen Bereich", andererseits traditionell "handwerklich". Das sagte der potentielle Käufer der Marke, Simba-Dickie-Chef Michael Sieber, in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Die gesamte Modellbahn-Branche habe es "nicht leicht", so Sieber, der mit einer weiteren Konsolidierung rechnet. Aber als Marktführer sehe es für Märklin gut aus.

Dem Billig-Produktionsstandort China erteilte Sieber eine klare Absage: "Das Management hat die Fehler früherer Finanzinvestoren jetzt ausgebügelt und die für China viel zu komplizierte Produktion von dort nach Ungarn und Deutschland zurückgeholt." Märklin stehe "für Nachhaltigkeit und Qualität", sagte Sieber dem SPIEGEL – "und danach sehnen sich die Menschen".