Pinterest will nicht an die Börse - DER SPIEGEL
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Pinterest will nicht an die Börse

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die amerikanische Onlineplattform Pinterest, eine Art digitale Pinnwand für Fotos aus dem Netz, hat kein Interesse daran, bald an die Börse zu gehen - und damit dem Beispiel zahlreicher Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley zu folgen. Das sagte Pinterest-Gründer Evan Sharp dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Derzeit gibt es genug Kapital am Markt, sodass wir nicht an die Börse gehen müssen, um zu wachsen", so Sharp. Auch habe er keine Absichten, das Unternehmen mit Sitz in San Francisco zu verkaufen: "Wenn ich nur an Geld interessiert wäre, hätte ich das schon längst getan." Sharp kritisierte zudem die Milliarden-Bewertungen der Nachrichtendienste WhatsApp und Snapchat. "Mir missfallen sie, denn sie lenken von der eigentlichen Arbeit ab und ziehen Mitarbeiter an, die vor allem am Geldverdienen interessiert sind", sagte er.