SPD-Kritik an Putin-Freund Schröder - DER SPIEGEL
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SPD-Kritik an Putin-Freund Schröder

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Nach dem mutmaßlichen Abschuss von MH17 über der Ost-Ukraine nimmt innerhalb der SPD die Kritik am ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinen Beziehungen zum russischen Energiekonzern Gazprom zu. Im Lichte der jüngsten Ereignisse sei Schröder gut beraten, seine Auftritte und sein Engagement zu überdenken, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich. Auch Schröder müsse wissen, wie sensibel etwa Balten und Polen die Putin-Schröder-Allianz beobachteten. Noch deutlicher drückt sich der außenpolitische Experte Dietmar Nietan aus: "Ich habe dem ehemaligen Bundeskanzler nichts zu raten. Aber ich würde mich freuen, wenn er in Moskau in klaren Worten deutlich macht, dass eine rote Linie überschritten ist."