Finanzinvestor für Strenesse springt ab
Das insolvente Modeunternehmen Strenesse hat einen weiteren Kaufinteressenten verloren. Das meldet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Wie das Blatt berichtet, zieht sich die Wiesbadener Beteiligungsgesellschaft Sirius Venture Partners aus dem Bieterprozess zurück. Ursprünglich war geplant, dass Sirius die Mehrheit an Strenesse für fünf bis sieben Millionen Euro übernimmt und der Eigentümerfamilie Strehle eine Minderheitsbeteiligung überlässt. Strehle und Sirius waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Mit dem Rückzug des Investors ist laut SPIEGEL auch das Zukunftskonzept der Familie Strehle vorläufig gescheitert. Diese hatte gemeinsam mit Sirius bereits einen designierten Vorstandschef angeheuert: Kevin Lobo, zuletzt Marken- und Kreativdirektor für Männermode bei Hugo Boss. Der Plan sah unter anderem vor, die Männerlinie bei Strenesse zu stärken und der Marke zu internationalem Wachstum zu verhelfen.