Tatort: Prahl findet eigenen Erfolg gespenstisch - DER SPIEGEL
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"Tatort"-Ermittler Axel Prahl findet eigenen Erfolg gespenstisch

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Dem "Tatort"-Schauspieler Axel Prahl ist der Erfolg des Münsteraner Ermittler-Duos Boerne und Thiel unheimlich. "Unsere erste Folge hatte fast neun Millionen Zuschauer, schon damals bin ich erschrocken", sagte Prahl dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Als es dann mit elf und zwölf Millionen losging, wurde es gespenstisch. Ich stelle mir immer vor, das ist eine Stadt, dreimal so groß wie Berlin, und alle starren auf den Kasten mit uns beiden drin. Das jagt mir bis heute einen Schauer über den Rücken." Seit 2002 ermittelt Prahl in der Rolle des Hauptkommissars Frank Thiel gemeinsam mit Jan Josef Liefers als Rechtsmediziner Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne in dem vom WDR verantworteten "Tatort". Der Sender plant derzeit einen Kinofilm mit Boerne und Thiel. Mehrere Autoren arbeiten bereits an einem Drehbuch, allerdings müssen rechtliche und finanzielle Fragen noch geklärt werden.